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Südafrika: Die Highlights der Garden Route

Vom höchsten Bungee-Jump der Welt über Elefantenherden bis hin zu atemberaubenden Stränden – das ist Südafrikas Garden Route. Wir verraten euch unsere Highlights!

Koffer gepackt, Pass in der Hand, Sonnenbrille auf der Nase und ab nach Kapstadt. In der Mother City wird einem ja bekanntlich nur schwer langweilig – so viel Angebot und meist viel zu wenig Zeit, um alles zu schaffen. Ganz weit oben auf eurer Must-See- Liste sollte die wunderschöne Garden Route stehen.

Garden Route Experten AGetaways
Du willst mit einer Gruppe reisen, dann haben wir den perfekten Anbieter für dich. Um deinen Urlaub so flexibel und nach deinen Wünschen zu gestalten, bevorzugt AGetaways Kleingruppen bis zu 9 Personen. Bei einer Rundreise ab Kapstadt bis Port Elisabeth erlebst du, in der schönsten und abwechslungsreichsten Urlaubsdestination Südafrikas, spektakuläre Küstenstraßen, eine Halbwüste, wunderschöne Gärten, vielzählige Nationalparks und Strände, Tropfsteinhöhlen und Bergpässe mit atemberaubenden Panorama.

Schon gewusst?
Südafrikas Garden Route wird zum Biosphärenreservat.
Die UNESCO hat die südafrikanische Garden Route zum Biosphärenreservat ernannt. Das knapp 700 Hektar große Gebiet zwischen Kapstadt und Storms River kurz vor Port Elizabeth umfasst den Tsitsikamma Nationalpark, die Meeresschutzgebiete Goukamma und Robberg, den Garden Route Nationalpark, Teile des Kapflorenreichs sowie die Seen und Feuchtgebiete um die Küstenstadt Wilderness.

Die Garden Route ist Südafrikas neuntes Biosphärenreservat, weitere Reservate befinden sich in den Magaliesbergen, im Kogelberg Naturreservat und im Weinland am Kap. UNESCO Biosphärenreservate dienen als globale Lernorte für nachhaltige Entwicklung und sollen Umweltschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung gleichsetzen. Neben dem Krüger Nationalpark und Kapstadt, zählt die Garden Route zu den beliebtesten Regionen Südafrikas.

Südafrikas beliebteste Route
Südafrikas beliebteste (und bekannteste) Roadtrip-Route gilt als einer der schönsten Küstenabschnitte der Welt. Die Rede ist von der Garden Route. Hierbei geht es keinesfalls um gepflegte Kleingärten. Nein! Der Name rührt aus der üppigen Natur, die auf die Entdecker damals wie ein Garten Eden wirkte. Wer in den vollen Genuss der einzigartigen Landschaft kommen möchte, plant am besten 10 bis 14 Tage ein.

Zwischen Mossel Bay und Port Elizabeth ist es wahrlich paradiesisch. Eingebettet zwischen dem Indischen Ozean und den Outeniqua- und Tsitsikamma-Bergen, findet sich entlang der Route eine vielfältige Landschaft aus alten Regenwäldern, kristallklaren Seen, einsamen Sandstränden.

Erster Halt: Mossel Bay

Mossel Bay, gut vier Stunden östlich von Kapstadt, gilt als Tor zur Garden Route. Leg eine Kaffee-Pause in Mossel Bay ein und sei es nur, um dir die Beine zu vertreten und im Dias Museum Complex vorbeizuschauen. Denn dort gibt es tatsächlich einen Baum, der als Postkasten fungiert. Wie das? Bereits vor 1000 Jahren diente der Milkwood-Tree als eine Art Postamt für Seefahrer. Der Legende nach hängten jene an die Äste des Baumes abgetragene Schuhe, in welche sie Briefe für die Daheimgebliebenen gesteckt hatten. Das nächste Schiff in Richtung Heimat nahm die Post dann mit. In dem Museumskomplex befindet sich außerdem noch das sehr sehenswerte Shell Museum & Aquarium.
Wem all das zu öde ist, taucht einfach ab, denn von Mossel Bay kann man auch zum Shark Cage Diving aufbrechen. Die „Henkersmahlzeit“ solltet ihr euch im Kaai4, einem herrlich rustikales Restaurant am Beach, gönnen.

Knysnas Austernfest

Gut 100 Kilometer weiter liegt die Lagunenstadt Knysna, die jedes Jahr im Juli während des “Knysna Oyster Festivals” ganz im Zeichen der Auster steht. Dann platzt die malerische Küstenstadt für zehn Tage aus allen Nähten. Das „Oyster Festival“, zieht alljährlich mehr als 50.000 Besucher an und hält jede Menge Aktivitäten bereit. Doch wem Fahrradrennen und Marathon zu anstrengend sind, der schlürft sich einfach von einem Austernstand zum nächsten. Die Delikatesse wird auf unterschiedlichste Arten zubereitet und lässt sich herrlich mit einem Glas Champagner genießen. Lasst es euch schmecken!

  • Wusstes du schon, dass der Garden Route Nationalpark die Vielfalt der Ökosysteme schützt?

Das Feld hat Augen, der Wald hat Ohren…

Ihr habt euch den Bauch beim Oyster Festival vollgeschlagen und sehnt euch nach einem Verdauungsspaziergang? Zum Glück ist der Knysna Forest nicht weit: 80.000 Hektar dschungelähnliche Wälder beherbergen bis zu 800 Jahre alte Bäume, Kap-Kastanien und nicht zu vergessen – Stinkwood Bäume. Achtung: Da ist der Name Programm, also haltet euch die Nase zu. Auch hier führen viele (Wander)Wege zum Ziel und lotsen euch vorbei an Antilopen und zahlreichen Vogelarten.

Strandurlaub mit Delfinen

Nach 30 weiteren Kilometern entlang der Autobahn N2 erreicht man Plettenberg Bay, das geschützt hinter der Halbinsel des Robberg Naturreservats liegt. Hier ist ist das Wasser warm und windgeschützt. Das zieht nicht nur zahlreiche Besucher an, sondern auch Wale, Robben und Delfine.

Trau dich! Springe von der höchsten Brücke Afrikas!

Schon einmal was von der „Bloukrans Bridge“ gehört? Die Adrenalinjunkies unter euch wissen, wovon wir sprechen. Die Rede ist vom höchsten Bungee-Jump der Welt. Satte 216 Meter geht es in die Tiefe, bevor man wieder in die Höhe schnellt, ein paar Mal auf- und abfedert und letztlich wieder auf wackeligen Beinen zum Stehen kommt. Bist du mutig genug? Dann buche deinen Sprung und nimm als Beweis sogar ein Video mit nach Hause.

Südafrikas schönster Naturpark

Im Tsitsikamma National Park kommt wirklich jeder auf seine Kosten. In einem der letzten Urwälder Südafrikas könnt ihr nicht nur durch wunderschöne Landschaft streifen und Flora und Fauna bestaunen, auch Abenteurer sind hier schnell beschäftigt. Ob Blackwater Tubing – mit Gummireifen den Bach hinunter fetzen -, mit dem Kajak oder bei einer romantischen Schifffahrt über den Storms River, Wandern und an Wasserfällen Halt machen, Quad fahren, reiten oder sich wie ein Äffchen bei Canopy-Touren durch den Urwald hangeln – ihr entscheidet und langweilig wird es ganz sicher nicht!

„If everybody had an ocean…“

Wellenreiter aufgepasst: Hoffentlich habt ihr euer Board mitgebracht, denn das unscheinbare Küstenstädtchen Jeffrey’s Bay gilt als das Surferparadies in Südafrika! Wenn hier im Winter bis zu drei Meter hohe Wellen brechen, herrscht Hochsaison und die Seele der Surfer macht Luftsprünge. Nicht ohne Grund versammelt sich in Jeffrey’s Bay jedes Jahr im Juli die Surf-Elite für den Billabong-Wettbewerb. Save the date!

Zu Besuch bei den Dickhäutern 

Ein Must auf eurer Fahrt über die Garden Route: Der Addo Elephant Park! Neben hunderten Dickhäutern erwarten euch im größten Nationalpark des Ost-Kaps auch Löwen, Büffel, Hippos, Leoparden, Kudus, Warzenschweine… Eure Chancen, die Big Five zu entdecken, stehen also gut! Game Drives finden im Addo Elephant Park zu verschiedenen Tageszeiten statt und sind immer von erfahrenen Rangern begleitet, die dir all deine Fragen beantworten und wissen, wo sich Zebra und Springbock verstecken. Wer lieber selbst bestimmt, wo es lang geht, kann stattdessen den Park auch mit dem Auto auf eigene Faust erkunden.

Höhlenwandern 

Ihr seid schon wieder auf dem Rückweg in Richtung Kapstadt und habt euch für den Weg über die Route 62 entschieden? Perfekt, denn dann kommt ihr an Oudtshoorn vorbei. Die Region ist nicht nur bekannt für seine Straußenfarmen, hier befinden sich auch die spektakulären Cango Caves. Bei einer Führung durch die Tropfsteinhöhlen kann es zwar durchaus mal etwas eng werden, aber Atmosphäre ist einfach magisch und falls ihr zum krönenden Abschluss noch ein Gläschen trinken wollt, gibt es auf der längsten Weinstraße der Welt einige gute Tropfen zu probieren!

Die Naturreservate rund um Swellendam

Marloth Nature Reserve, Bontebok Nature Reserve und De Hoop Nature Reserve sind dir noch kein Begriff, obwohl du ein absoluter Naturliebhaber bist? Dann solltest du diese drei wunderschönen Naturreservate unbedingt besuchen und dir selbst einen Eindruck von den plätschernden Wasserfällen, der typischen Cape Fynbos-Vegetation, den Buntböcken, den 200 verschiedenen Vogelarten, den wilden Bergseen, dem tollen Küstenabschnitt, den Bergzebras und den beeindruckenden Wanderwegen machen.

KapstadMagazin.de – von Irene Saxl (überarbeitet von Alexandra Bentz)

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