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Geld abheben in Südafrika

Der Urlaub in Kapstadt ist geplant, die Vorfreude ist groß. Doch Vorsicht: Wer in Südafrika mit der Karte Bargeld am Automaten abheben will, sollte genau hinschauen: Es drohen Gebühren. Wir sagen dir, worauf du achten musst.

Endlich gehts in den Urlaub nach Kapstadt und Südafrika.
Der Rand ist mal wieder schwach – für Euroverdiener ist das praktisch, denn so wird der Urlaub in der Mother City günstig.

Doch beim Geldabheben drohen Gebühren. Meist erkennt man diese erst im Nachhinein – mit Blick auf den Kontoauszug. Mit der richtigen Vorbereitung können solch unliebsame Entgelte vermieden werden.

Am besten machst du dir frühzeitig Gedanken, welches Zahlungsmittel du nutzen möchtest. Anstatt umständlich Münzen und Scheine zu tauschen, ist es empfehlenswert in Südafrika direkt Bargeld in am Geldautomaten abzuheben. Vor Ort sind die Wechselkurse oft günstiger und bei Verlust der Karte kann die schnell gesperrt werden.

Die richtige Karte für Südafrika

Die EC-Karte, Debitkarte ist durch das Maestro oder Vpay-Zeichen gekennzeichnet und an ein Girokonto geknüpft.

Sie funktionieren an allen Automaten, die mit dem entsprechenden Symbol gekennzeichnet sind. VPay-Karten sind mit einem speziellen Chip ausgestattet, der die Karte zwar sicherer macht. Sie funktionieren aber nicht an allen Automaten außerhalb der EU.

Mit Kreditkarten kannst du weltweit Geld an Automaten abheben. Bei Vertragsabschluss sollte allerdings auf den Verfügungsrahmen und anfallende Gebühren geachtet werden.

Es gibt auch Prepaid Kreditkarten, die sich lassen sich vor der Reise mit einem bestimmten Betrag aufladen lassen wie etwa die URCard. Damit kann man nicht endlos Geld abheben und behält außerdem noch den Überblick.

Geld abheben in Kapstadt

Zur Bank gehen in Südafrika

Es ist generell ratsam, sich vor der Reise mit deiner Bank in Verbindung zu setzen. Vielleicht haben sich die Konditionen geändert, das sollte besprochen werden. Und auch wichtig ist, dass deine Bank weiss, wohin du reist. Denn bei unerwarteten oder eigenartigen Abhebungen im Ausland schlägt das Frühwarnsystem an und kann die Kreditkarte frühzeitig sperren.

Manche Karten sind für das Ausland auch gesperrt. Dann sollte sie für die Reise freigeschaltet werden.

Variierende Gebühren

Erfrage bei deiner Hausbank, mit welchen Partnerbanken sie in Südafrika kooperiert. Die Partnerbanken nehmen die geringsten Gebühren.

Abhebegebühren

Bei Abhebungen mit der Girocard fallen geringe Gebühren an. Manche Banken erheben eine Pauschalgebühr von 3,50 Euro bis ca. 6,00 Euro pro Abhebung. Manchmal ist das Entgelt aber prozentual abhängig vom Verfügungsbetrag. Bei Kreditkarten beträgt die Gebühr ein bis vier Prozent vom Abhebebetrag – mindestens jedoch fünf Euro. Es gibt allerdings Geldinstitute, die keine Gebühren erheben wie etwa die DKB. Mehr dazu unter kostenlose Kreditkarten.

Auslandseinsatzgebühr

In Südafrika erheben Banken zusätzlich noch die so genannte Auslandseinsatzgebühr für Ihre Kreditkarte. Diese fällt im Übrigen auch beim bargeldlosen Bezahlen mit der Kreditkarte an und beträgt ein bis zwei Prozent des Verfügungsbetrags. Die Auslandseinsatzgebühr sollte nicht höher sein als zwei Prozent.

Kostenlose Kreditkarten

Vor allem Direktbanken bieten so genannte gebührenfreie Kreditkarten an. Viele Urlauber nutzen diese ausschließlich als Reisekreditkarte, da hierbei meist keine Bargeldabhebegebühren erhoben werden.

Vorsicht: Kostenlos ist nicht gleich kostenlos

  • Häufig werden auch bei vermeintlich kostenlosen Kreditkarten die Auslandseinsatzgebühren fällig. Auch hier empfiehlt sich ein Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis. Manche Anbieter werben zwar mit gebührenfreien Kreditkarten, beziehen sich dabei aber lediglich auf den Wegfall von Jahresgebühren oder Abhebegebühren.
  • Manche Anbieter erstatten Auslandseinsatzgebühren nach der Reise zurück. Hier reicht je nach AGB eine formlose Mail mit der Nennung von Reisezeitraum und Destination.
  • Bei manchen Kreditkarten ist nur das Abheben im Ausland gebührenfrei. Der Gang zum Geldautomaten in Deutschland hingegen kann teuer werden.

Nicht nur an Geldautomaten

Die Euroumrechnung ist übrigens auch bei der bargeldlosen Bezahlung mit Giro- oder Kreditkarten möglich. Sei vorsichtig, wenn du deine Karte in Restaurants, Hotels oder Geschäften in ein Terminal steckst. Überprüfe immer den Beleg und unterschreibe ja keine Euro-Beträge!

Der Bundesverband deutscher Banken rät: „Überprüfen Sie vorm Geldabheben oder vor dem Bezahlen immer den aktuellen Wechselkurs.“ Dafür bietet sich eine Umrechnungsapp an oder zahlreiche Webseiten im Internet.

Immer in Rand Geld abheben

Wähle stets die Abrechnung in Rand und überlasse die Umrechnung deiner Hausbank. In der Regel bietet sie den fairsten Wechselbetrag. Falls du einen Geldautomaten findest, an man keine Sprache einstellt, dann suche lieber einen anderen Automaten.

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