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Alles, was du über den Kauf von Diamantenschmuck und anderen Edelsteinen in Kapstadt wissen solltest

Ein Schmuckstück mit einem Edelstein erinnert meist an einen außergewöhnlichen Anlass, sei es an die Verlobung, einen wichtigen Geburtstag, die Geburt eines Kindes oder ein Universitätsabschluss. Jedes Mal, wenn der Träger das Juwel anschaut, wird er daran erinnert, wie geliebt er sich in diesem besonderen Moment gefühlt hat. Der Kauf eines Diamanten ist eine Investition fürs Leben und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Aus diesem Grund ist es wichtig, auch einen guten und vertrauenswürdigen Juwelier zu finden. Deshalb haben wir einen von Südafrikas angesehensten Juwelieren, Shimansky, der bekannt für seine außergewöhnlichen Schmuckstücke ist, befragt, worauf man beim Kauf von Diamanten und Tansaniten in Kapstadt achten muss. Die Leute von Shimansky suchen nur Edelsteine von höchster Qualität für seine Schmuckstücke aus (die Firma ist der einzige Juwelier des Landes, der nach Rohdiamanten suchen darf) und wissen wohl wie kein anderer über diese wertvollen Steine Bescheid. Sie weisen ganz besonders darauf hin, wie wichtig es ist, sich vorm Kauf über die entsprechenden Edelsteine zu informieren; nicht nur damit man weiß, was man kauft, sondern auch, damit man es anschließend umso mehr wertschätzen kann.

WORAUF MAN BEIM KAUF VON DIAMANTEN ACHTEN MUSS

Ähnlich wie guter Wein gibt es auch bei einem Diamanten oder Tansanit zahlreiche Faktoren, die den Wert und somit den Preis des Edelsteins oder Schmuckstücks bestimmen. Die vier wichtigsten Komponenten bei der Wertbestimmung gemäß dem weltweiten Bewertungssystem von 1939 sind als die „Vier C’s“ bekannt – cut, colour, clarity und carat-weight.

Cut – Schnitt
Der Schnitt eines Diamanten ist das wichtigste Merkmal und das einzige, das vom Menschen beeinflusst werden kann. Der Schnitt bestimmt, wie funkelnd der Diamant ist. Wenn die Form des Edelsteins proportional und symmetrisch ist – also ein perfektes Prisma formt – dann reflektiert er das meiste Licht, was auch als Feuer bekannt ist. Je besser der Schnitt, desto größer die Brillanz des Diamanten und damit auch desto höher der Wert. Wenn der Schnitt zu tief oder zu flach ist, entweicht das Licht an den Seiten oder am Boden und verliert somit einiges von seinem Glanz. Der ideale Schnitt wurde von einem Diamantendesigner namens Marcel Tolkowsky entwickelt. Dieser belgische Künstler errechnet den idealen Winkel, damit der Diamant als Prisma agiert, und somit seine volle Brillanz entfaltet. Heutzutage jedoch gibt der international patentierte Schnitt „Brilliant 10“ von Shimansky als der am meisten Funkelnde.

Colour – Farbe
Dieser Faktor  bezeichnet das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein eines unerwünschten gelblichen oder bräunlichen Farbtons in Diamanten. Je farbloser der weiße Diamant ist, desto wertvoller ist er. Dies sollte man jedoch nicht mit mehrfarbigen Diamanten verwechseln, die von Natur aus einen kräftigen Gelb-, Orange-, Pink-, Grün- oder Blauton haben und noch seltener und teurere als farblose Diamanten sind.

Clarity – Klarheit
Diamanten können Spuren anderer Mineralien enthalten, die in Form von natürlichen Markierungen auftreten. Je makelloser der Diamant ist, desto wertvoller ist er.

Carat – Karat
Das Gewicht von Diamanten wird in Karat gemessen und ein Karat wiegt 200 mg. Je größer der Diamant, desto mehr Karat hat er und desto wertvoller ist er natürlich. Allerdings bestimmt nicht die Größe alleine den Wert, sondern alle vier genannten Faktoren. Du kannst dich beispielsweise für einen kleineren Diamanten entscheiden, der sehr klar ist und fein geschnitten ist, oder du kannst einen größeren mit weniger Klarheit und mehr Farbe nehmen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Zertifikat eines Edelsteins, dass alle vier C’s auflistet. Ein Juwelier sollte nur Edelsteine, die von unabhängigen Instituten wie dem Gemological Institute of America (GIA) oder dem European Gemological Laboratory (EGL) auf ihre Echtheit und ihren Wert hin überprüft wurden, verkaufen. Bei Shimansky werden die Diamanten mit einer einzigartigen Identifikationsnummer gekennzeichnet, die so klein auf den Diamanten gelasert wird, dass man sie mit dem bloßen Auge fast nicht erkennen kann. Aber der Käufer hat somit die Möglichkeit die Echtheit und den Wert des Diamanten immer und überall zu überprüfen.

WORAUF MAN BEIM KAUF VON TANSANITEN ACHTEN MUSS

Tansanite wurde 1967 zum ersten Mal von Manuel d’Souza auf dem Berg Kilimandscharo in Tansania entdeckt. Diesser Edelstein ist 1000 Mal seltener als der Diamant und sein Wert wird ebenfalls mit den 4 C’s bestimmt.

Cut – Schnitt
Wenn der Tansanit zu flach geschnitten wird, kann das Licht zu leicht entfliehen und die Farbe kommt nicht mehr zur Geltung. Damit verliert der Stein seinen Wert. Je tiefer der Schnitt, desto intensiver leuchtet er in Blau oder Violett. Die besten Schnitte dafür sind die sogenannten „Cushion cut“, „Oval cut“ und „Trillion Cut“.

Colour – Farbe
Die Farbe von Tansaniten ist hauptsächlich blau oder violett. Je intensiver die Farbe, desto seltener und wertvoller ist der Stein. Was den Tansanit von anderen Edelsteinen unterscheidet, ist, dass er die Fähigkeit besitzt, in drei Farben, nämlich violett, blau und rot, zu glitzern, wenn man ihn aus verschieden Richtungen betrachtet.

Clarity – Klarheit
Wie beim Diamanten.

Carat – Karat
Wie beim Diamanten.

Härte
Diamanten sind als ein der härtesten Stein der Welt bekannt. Der Tansanit hingegen wird laut der Mohs-Skala (bestimmt die Härte von Werkstoffen) als relativ weich eingestuft und daher anfällig für Kratzer. Shimansky empfiehlt ihn daher nicht für Verlobungs- oder Eheringe.

WAS MAN SONST NOCH BEI DER AUSWAHL VON EDELMETALLEN BEACHTEN MUSS: PLATIN UND PALLADIUM

Neben einem Edelstein wird jedes Schmuckstück aus verschiedenen Metallen und oftmals auch Metalllegierungen angefertigt. Je weniger Metalle miteinander vermischt oder hinzugefügt werden, desto wertvoller ist das Schmuckstück.

Gold ist eine sehr häufige Wahl für Schmuck. So ist beispielsweise pures Gold gelblich, wenn es abgebaut wird. Um Weißgold herzustellen, wird ein weißes Metall wie Iridium und Palladium hinzugefügt. Auch wenn der Prozess zu Anfang einen weißen Glanz erzeugt, kann dieser aufgrund der hohen Metalllegierung wieder weggehen und muss nach retouchiert werden.

Aber da gibt es dann noch Platin, ein von Natur aus weißes, seltenes Metall (seltener als Gold), das auch ohne Legierungen weiß bleibt. Daher ist es belastbarer als Weißgold und trübt nicht so schnell. Shimansky war der erste der Platin für die Herstellung von Schmuckstücken in Südafrika verwendete und verkaufte. Deshalb wird er auch gerne als „Platin Pionier“ bezeichnet. Seitdem hat das Unternehmen auch damit begonnen, Palladium besonders für den Ehering des Mannes zu verwenden. Wenn auch nicht so beliebt wie Platin, so ist es auch belastbar, hypoallergen und sehr viel erschwinglicher.

übersetzt von Alexandra Seiler

Quelle: http://www.kapstadtmagazin.de/

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