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Speisen am anderen Ende der Welt

Jedes Jahr treffen tausende von Touristen, aus allen Ecken der Welt, am Cape Point aufeinander. Dieser Ort markiert die südlichste Spitze des afrikanischen Kontinents und hier stoßen zwei wichtige Ströme Afrikas aufeinander. Ihrerseits strömen die Touristen durch das Fynbos-Tumult, welches den Großteil des 7750 Hektar weiten Reservats wie ein Teppich bedeckt und sie beklimmen mit Enthusiasmus die zackigen Klippen und schroffen Felswände des Cape Points, um über den epischen, unendlichen Horizont zu blicken.

Dann, erschöpft von den Verlockungen und der unberührten Schönheit der Natur, widmen sie sich einem Ritual, das schon bei Piraten beliebt war (viele verschollene Piraten geistern angeblich noch am Ufer herum): Sie setzen sich zu Tisch.

Seit der Eröffnung in 1995 serviert das Two Oceans Restaurant verlässlich den begeisterten – und oft auch den vom Wind durchwehten und rosa wangigen – Massen vor und nach ihrer Reise zu einem der großartigsten Naturwundern an der Spitze Südafrikas, köstliche Mahlzeiten. Trotz 16 Jahren und 2,5 Millionen Kunden, ist dieses Restaurant immer noch frisch, voller Leben und – dank der Restauration im Juli 2012 – begierig, die Zukunft auf sich zu nehmen.

Das dunkle, strenge und alt Afrikanisch-inspirierte Aussehen des Two Oceans wurde nun durch ein lebhaftes, stylisches Innere, dass Gedanken an Strandtage und elegantes Mediterranes Küstenleben hervorruft, ersetzt. Die Dekoration nimmt nun seine Umgebung mit auf und sogar das Menü – das den Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchte legt – spiegelt nun mehr die wilden Meeresbrandungen und die weiten Ozeane die sich in jede Richtung ausdehnen, wieder.

Eine weiße, geriffelte Decke erinnert an den Bauch eines Wales, der auf seinem Weg über das Dach des Restaurants Wellen erzeugt. Ein maßgeschneiderter Kronleuchter aus erwählten Muschel und Korallen baumelt von der Decke und kühle cremefarbene und aquamarine Akzente werden immer wieder an verschiedenen Plätzen und Möbeln hervorgehoben.

Dennoch kann die Deko kaum mit dem wahren Helden des Restaurants konkurrieren: die atemberaubende Aussicht über die Bucht.

Dank der weit ausgedehnten Terrasse, die die weitentfernte Silhouette der Uferlinie überblickt, können die Gäste fast selbst Teil einer perfekten Postkarte werden, wenn sie ihr Frühstück, Mittagessen oder Abendessen im Freien einnehmen. Auch bei schlechtem Wetter bieten die raumhohen Fenster fast den gleichen eindrucksvollen Ausblick.

“Wir haben außerdem das Menü etwas verkürzt”, sagt Chefkoch Phil Aycock, ein Mann mit britischem Segler Akzent und einer Vorliebe für Tätowierungen.

Er erklärt weiter, dass Dank der Hinzufügung einer innovativen Sushi Bar, auf der Küche nicht länger so viel Druck lastet (in das Restaurant passen rund 300 Leute), und diese sich deshalb besser auf eine kleinere Auswahl an Gerichten konzentrieren kann.

Während er für die Entstehung der „Two Oceans Lieblinge“verantwortlich ist, z.B. die gegrillten Straußenburger mit roter Johannesbeer- und Zwiebelmarmelade oder die legendäre Meeresfrüchten Platte, herrscht der ausgebildete Thai Koch, Sarawut Sukkowplang, über riesige Sushi Platten und erfindet nebenbei individuelle Rollen – wie die Tempura Krabben oder die Shitake Pilzrollen gekrönt mit Tunfisch und Lachs.

Wie Phil betont: “Das Sushi ist so frisch es nur geht”; so wie die große Auswahl an Shellfisch und Meeresfrüchten auf dem Menü; Languste, Tiger Krabben, Tagesfang und Muscheln. “Wir haben hier eine so hohe Nachfrage, dass wir gar nicht daran vorbeikommen frische Naturprodukte zu gebrauchen. Am Ende des Tages ist alles weg.”

Selbst wenn du nicht in der Stimmung bist, eine Mahlzeit zu essen, die scheinbar direkt aus den südafrikanischen Gewässern gefischt wurde, gibt es auch noch einiges anderes zur Auswahl. Schließlich ist das Volk, das sich an jedem beliebigen Tag um Cape Point herum tummelt so vielfältig, dass es mit der UN locker konkurrieren kann.

“Ich habe drei Kinder und ich weiß wie es is,t in ein Restaurant zu gehen, dass nicht kinderfreundlich ist. Deshalb hab ich auch auf ein Kinder Menü bestanden. Außerdem gibt es noch Halaal-freundliche und vegetarische Alternativen”, meint Phil. “Hier haben wir die Verantwortung, jedem etwas servieren zu können, so dass sich keiner vergessen fühlt.”

Ein Mantra, dass sich über fast zwei Jahrzehnte im Geschäft bewiesen hat.

Egal ob du für den Aufstieg Energie tanken musst, oder dich entscheidest nach der Wanderung wieder neue Energie zu schöpfen, kann man sich immer auf Entspannung, aber auch ein gutes Essen, in dem Two Oceans Restaurant freuen.

Tipp: Reserviere im Voraus – vor allem zwischen November und April – da sich das Restaurant schnell füllt. Es ist besser zuerst den Appetit anzuregen (und Cape Point zu erklimmen) und danach zu essen.

Die Rechnung: Ein Touristen Zielort verlangt dementsprechende Preise; wobei  die Größe der Portionen die Kosten auch wert ist. Individuell gewähltes Sushi kostet zwischen R55 und R95, Vorspeisen von R55 bis R115, Hauptgerichte von R80 bis R140 und Nachspeisen von R40 bis R45.

By Stephanie Katz, übersetzt von Sophia Eichler

Quelle: http://www.kapstadtmagazin.de

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